Nach Eintreten eines motorischen Defizits stellt sich oft die Frage der Fähigkeit zur Lenkung eines Fahrzeugs, als eines Mittels zur Wiedereingliederung in das normale Leben. Es ist deshalb üblich, die physischen Fähigkeiten eines Führerscheinanwärters zu bewerten (oder Schritte hinsichtlich der amtlichen Genehmigung zu setzen).

Im Vordergrund steht selbstverständlich die ärztliche Untersuchung. Sie berücksichtigt die verbliebenen Möglichkeiten des Patienten zur selbstständigen Bewegung und ist bereits auf die notwendigen Veränderungen ausgerichtet.

Diese ärztliche Untersuchung allein könnte jedoch unzureichend sein.

Aus diesem Grunde haben wir zwei Vorgehensweisen entwickelt.

System der Evaluierung von Aufmerksamkeit und Wachsamkeit

Die Durchführung der Untersuchung liegt in den Händen eines Psychologen, der einen klinischen Bescheid erstellt. Danach kommt der Patient zur Konsultation mit dem Arzt.

Evaluierung der motorischen Möglichkeiten und der Reflexe

Die Untersuchung wird von einem Ergotherapeuten durchgeführt, der einen ärztlichen Bericht erstellt. Der Arzt bespricht sich dann mit dem Patienten und kann auf der Basis zahlenmäßiger Ergebnisse dessen Fähigkeiten, und die notwendige Veränderung bei der Automobilausstattung feststellen. ODER SICH FÜR DIE ERSTELLUNG KOMPLEMENTÄRER UNTERSUCHUNGEN AUSSPRECHEN.

Weitere Möglichkeiten

Wir arbeiten mit Fahrschulen zusammen, deren Fahrlehrer Erfahrung im Umgang mit behinderten Personen haben.

Zu diesem Zweck stellen wir ein Fahrzeugzur Verfügung; dessen seine Konzeption und Funktionsweise den meisten der bei uns behandelten Krankheitsbilder entspricht.

Seit kurzem verfügen wir über einen Fahrsimulator, mit dessen Hilfe wir Patienten mit Fahrsituationen konfrontieren, die denen in der Wirklichkeit nahe kommen. Außerdem besitzen wir vier Spezialfahrzeuge, damit um die Bewegungsvorgänge für rollstuhlfahrende Patienten zu üben.