Auf der medizinischen Ebene beinhalten die Aktivitäten des Bereichs funktionale Rehabilitation und Wiedereingliederung :

  • Externe Gutachten für physikalische- und Rehabilitationsmedizin
  • Funktionsuntersuchungen :

- Elektrophysiologische Untersuchungen: Elektromyographie – u. a. erweckte Potenziale
- Neurodynamische Untersuchungen
- Quantitative Untersuchungen der Bewegung und der Körperhaltung :
Die Bewegungsstörungen sind oft komplex. Die diagnostischen Unsicherheiten müssen beseitigt werden, um die therapeutischen Indikationen besser fassen zu können. Die quantitavie Untersuchung der Bewegung und der Körperhaltung erlaubt eine gleichzeitige Aufzeichnung der dreidimensionalen Richtung in der Bewegung, der beteiligten Kräfte (Kraftplattformen) und der Muskelaktivität (Elektromyographie, dynamische Multipiste), und führen so zu einer besseren Annährung an motorischen Störungen betreffend Körperhaltung und Gleichgewicht, Fortbewegung, Bewegung im Raum und Greifbewegung.

  • Gutachten für Evalulierung und Behandlung der Spastik und der Dystonie :

- Motorische Blockaden durch lokale Anästhetika und Neurolytika (Botulinumtoxin – Phenol – Alkohol)
Die Gesamtheit dieser Behandlungen erstreckt sich über Wochen, manchmal Monate, und muss in ein kontinuierliches Pflegesystem eingeschrieben sein. Die Behandlungen erfordern enge Zusammenarbeit, sowohl mit künftigen Spitalstrukturen als auch mit Einrichtungen für längefristige Pflege, dem beruflichen Umfeld, der Heimhilfe und den Familien.

Die Bedeutung und Häufigkeit von sexuellen und urologischen Problemen bei neurologischen Krankheitsbildern und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Patienten hat zur Gründung eines Spezialservice geführt, des S.E.S.S.N.U. (Service d’Evaluation Sexologique et Suivi Neuro-Urologique)

Dieses Service für die sexologische Evaluation und die neuro-urologische Folgebehandlung hat als Ziel, die vesiko-sphinkter- und neuro-sexuellen Dysfunktionen zu analysieren, unter Berücksichtigung der Gesamtbehinderung ein Therapieprojekt zu empfehlen, und eine mittel- und längerfristige Folgebehandlung zu gewährleisten: Vergleichsevaluationen – medikamentöse Anpassung – neue technische Hilfsmittel – Schulung des Patienten und seines Umfelds.